STRATEGIEBERICHT 3Dsensation

MASCHINEN LERNEN VERSTEHEN

3D-Technologien für die Mensch-Maschine-Interaktion

 

23. - 25.10.2017 IN JENA

INNOVATIONSFORUM "Mensch-Maschine-Interaktion" erfolgreich beendet

 

6. und 7. Dezember 2017 in Chemnitz

4. Fachkonferenz zu VR/AR-Technologien

Erfahren Sie, wie Unternehmen Virtual- und Augmented-Reality-Technologien in Produktentwicklung und Produktion einsetzen sowie welche Lösungen und Entwicklungen aus Sicht der Wissenschaft an Bedeutung gewinnen.

 

2. und 3. Oktober 2017 in Mainz

3Dsensation beim Tag der Deutschen Einheit

Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit präsentierte sich die deutsche Bundesregierung in der Mainzer Innenstadt mit einem großen Informationszelt.

 

New York

German Center for Research and Innovation

Annual Report 2016: Andreas Tünnermann im Interview über die Visionen der Human-Machine-Interaction.

 

19.9. - 20.9. 2017 | Berlin

Zwanzig20-Konsortien lernen voneinander

Auf einem zweitägigen Symposium in Berlin erarbeiteten die Konsortien ihre Workshop-Themen selbst, präsentierten sich auf ungewöhnliche Weise.

3Dsensation in Japan

24.11.2017 Shizuoka

Dr. Andreas Bräuer mit industriellen und akademischen Vertretern der Provinz Shizuoka

Dr. Andreas Bräuer mit industriellen und akademischen Vertretern der Provinz Shizuoka

Dr. Andreas Bräuer stellte am 24. November 2017 die Allianz 3Dsensation industriellen und akademischen Vertretern der Provinz Shizuoka vor. Sie gehört zu den drei führenden Wirtschaftsgebieten Japans. Auf dem Themengebiet Mensch-Maschine-Interaktion wurden mögliche Anknüpfungspunkte identifiziert. Japan ist auf dem Gebiet der Robotortechnik einer der Vorreiter weltweit. Instantan nannten drei der anwesenden Firmen Problemstellungen, die sie mit Mitgliedern der Forschungsallianz 3Dsensation bearbeiten wollen. Es wurde vereinbart, die Kontakte zu vertiefen, und sich spätestens zur Hannover Messe 2018 (23.-27. April 2018) zu treffen.

Lenkungskreissitzung und I³-Call 2016 Prototypen-Workshop

30.9.2016 Jena

Design Thinking - Workshop der I3-Vorhaben während der Lenkungskreissitzung September 2016
© Foto Fraunhofer IOF

Design Thinking - Workshop der I3-Vorhaben während der Lenkungskreissitzung September 2016

Verteidigung der entwickelten Ideen und Exponate in einminütigen Pitches vor dem Lenkungskreis 3Dsensation.
© Foto Fraunhofer IOF

Verteidigung der entwickelten Ideen und Exponate in einminütigen Pitches vor dem Lenkungskreis 3Dsensation.

Am 30.9.2016 fand in Jena eine Lenkungskreissitzung statt, in welcher die eingereichten Forschungsvorhaben des Call III bewertet wurden. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Projektskizzen der Nachwuchsgruppen und der Graduiertenverbundprojekte präsentiert und beurteilt. Zeitgleich wurde im Rahmen des zweiten I³-Calls ein Prototypen-Workshop durchgeführt.

Ziel war es hierbei, im Sinne des Design Thinkings einen präsentierbaren Prototypen zu entwickeln. Die I³-Teilnehmer stellten zunächst ihre Ideen in Kleingruppen vor und erarbeiteten dazu eine Persona, um den Mehrwert und Kundennutzen ihrer Idee zu fokussieren. Anschließend wurden die Teilnehmer selbst gestalterisch aktiv in der Entwicklung und dem Bau eines ersten Prototypen. Dazu standen eine Vielzahl an Materialien zur Verfügung, mit denen die Teilnehmer individuell den Kernnutzen ihrer Idee darzustellen versuchten. Die entwickelten Ideen und Exponate wurden darauf folgend in einminütigen Pitches dem Lenkungskreis vorgestellt.

Im Nachmittagsprogramm wurden dann sowohl die I³-Vorhaben als auch die eingereichten Verbundvorhaben bewertet. In den kommenden Wochen wird nun dem Beirat der Allianz 3Dsensation die Möglichkeit gegeben, die zur Förderung vorgeschlagenen Projekte zu analysieren und ihrerseits die endgültigen Entscheidungen für die Vorhabensumsetzungen zu treffen. Diese werden dann auf der Beiratssitzung am 1.12.2016 verkündet.

 

 

Die Maschinen werden autonom

Die EU hat das weltweit teuerste zivile Förderprogramm für die Entwicklung von Robotern auf den Weg gebracht. Doch was Roboter können sollen und ob es ethische Grenzen ihrer Aufgaben geben muss, dazu gibt es in Europa bislang keine Regeln.

Erfahren Sie mehr unter Deutschlandfunk.

 

Mitgliederversammlung 3Dsensation - Mensch-Maschine-Interaktion kommt in der Gesellschaft an.

22.6.2016 Chemnitz

© Foto 3Dsensation
© Foto 3Dsensation

Die Akteure der Forschungsallianz 3Dsensation mit 57 Partnern aus Wirtschaft und Forschung trafen sich am 22.06.2016 zur zweiten jährlichen Mitgliederversammlung an der Technischen-Universität Chemnitz. Prof. Andreas Tünnermann, Vorstandsvorsitzender 3Dsensation, blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit zahlreichen Aktivitäten, wie Messeauftritten auf der Control oder der Hannover Messe sowie dem Innovationsdialog mit der Bundesregierung wird die Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) in die Öffentlichkeit getragen. Der Sommerbesuch des Wirtschaftsministers Sigmar Gabriel und des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow untermauen die hohe Bedeutung der Forschungsthematik MMI für die deutsche Wirtschaft. 

Allianzziel ist es, den Bau von Demonstratoren zu forcieren, die das positive Potenzial der MMI für die Gesellschaft veranschaulichen sowie zu zeigen, wie MMI die Arbeit der Zukunft beeinflussen wird. Im Jahr 2016 wurden bisher 15 neue Mitglieder in die Allianz aufgenommen, was für die hohe Agilität von 3Dsensation spricht. Aktuelle Studien zeigen eindrucksvoll die hohe Dynamik in den Forschungsfeldern Robotik und Sensorik sowie die langfristig hohe Nachfrage für die deutsche Industrie.

Weitergehend diente die Mitgliederversammlung primär dem Austausch der aktuellen Forschungsergebnisse. Die Allianzpartner präsentierten ihre Erkenntnisse in Vorträgen und erörterten diese vertiefend am Forschungsposter. Die regen Diskussionen während der Postersession zeigten, dass sich die Forscher und Anwendungspartner vernetzen und bestenfalls neue Verbundvorhaben angestoßen haben. Zusätzlich zu den laufenden Basis- und Verbundvorhaben, welche Schlüsseltechnologien als Markttreiber entwickeln, haben sich eine Graduiertenschule und das Format Ideen-Invention-Innovation (I³) für risikoreiche Innovationsprojekte etabliert.

Von den rund 45 Millionen Euro Fördermitteln des BMBF sind derzeit noch 30 bis 40 Prozent nicht verplant. Ziel ist es, in künftigen Ausschreibungen diese bedarfsgerecht zu vergeben. „Dabei sollen zunehmend applikationsorientierte Projekte gefördert werden", sagte Prof. Andreas Tünnermann.

 

3D in Bewegung - Verbundvorhaben MuSe3h entwickelt hochdynamische, hochauflösende 3D-Sensoren

15.1.2016

© Foto INB Vision AG

Strukturierte Laserline für Stereo-Zeilensensor

Innerhalb der vom BMBF geförderten Initiative „zwanzig20 – Partnerschaft für Innovationen“ ist die Allianz 3Dsensation angetreten, Maschinen durch innovative 3D-Technologien die Fähigkeit der visuellen Aufnahme und Interpretation komplexer Szenarien zu verleihen. Im Verbundvorhaben „Grundlegende musterprojektionsbasierte Sensorkonzepte für die hochauflösende, hochdynamische 3D-Erfassung“, kurz MuSe3h, sollen nun neue Sensorkonzepte für die hochauflösende, und gleichzeitig hochdynamische 3D-Erfassung als Basis für spezifische Sensorentwicklungen untersucht werden.

Von den beteiligten Unternehmen werden unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen in das  Verbundvorhaben eingebracht. Durch die Entwicklung und die Kombination von neuartigen Technologien in der Projektion, Bildaufnahme und Datenverarbeitung sollen Geschwindigkeiten von mehr als 100 3D-Bildern/s erreicht werden. Damit lässt sich beispielsweise die Oberfläche von Objekten dreidimensional in Bewegung erfassen und auswerten. Angestrebt werden höchste Auflösungen im Mikrometerbereich.

  • Mehr Informationen zum Verbundvorhaben
     

Ideen-Invention-Innovationen (I³) - Tagesworkshop am Fraunhofer IOF

Im Rahmen des Basisvorhabens Ideen-Invention-Innovationen (I³) der Innovationsallianz 3Dsensation wurde am 11. Januar 2016 ein projektbegleitender Tages-Workshop für die geförderten I³-Projekte am Fraunhofer IOF in Jena durchgeführt.

Die Projektpräsentationen zeigten, dass der Anwendungsfokus radikaler Innovationsideen variiert. Es sind im Basisvorhaben I³ sowohl Basisinnovationen vertreten, die im Sinne eines Werkzeugkoffers die Grundlage für verschiedene Applikationen schaffen, als auch klar fokussierte zukünftige Anwendungen, für deren Realisierung noch hoher Forschungs- und Entwicklungsaufwand notwendig ist. Es wurde deutlich, dass teilweise ein langer Forschungsvorlauf von bis zu 10 Jahren notwendig ist, bis radikale Innovationen marktfähig werden.  

Auf Basis der Diskussion zeigte sich ebenso, dass zusätzlich zur Innovationsentwicklung ein begleitender Prozess notwendig ist, um parallel Umsetzungskonzepte mit den Allianzpartnern zu erarbeiten. Insbesondere durch die Einbindung  von KMUs mit hoher Anwendungskompetenz könnte der Innovationsprozess verkürzt werden. Um hier weitere Partner für die schnellere Umsetzung der Projekte zu gewinnen, empfiehlt sich die 3Dsensation Konferenz vom 22. bis 23. Juni in Chemnitz.

Insgesamt schätzten alle Teilnehmer den Aspekt der strategischen Vernetzung als indirekten Effekt dieses Expertenaustauschs. Daher wird der Workshop im September bzw. Oktober 2016 erneut durchgeführt werden.

© Foto Beuth Hochschule für Technik Berlin

Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion


BMBF startet Forschungsprogramm, um Technik stärker an menschlichen Bedürfnissen auszurichten
Prof. Dr. Wanka: „Wir brauchen leichtere Bedienbarkeit“

Einparkhilfen im Auto, Smartphones mit immer neuen Funktionen, Sensorikarmbänder für die Fitness: Intelligente Technologien begegnen uns im Alltag immer häufiger. Sie unterstützen Menschen aller Generationen und helfen vor allem Älteren, ihr Leben selbstbestimmt und mobil zu gestalten. Im Mittelpunkt des Forschungprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion stehen die Themenfelder "Intelligente Mobilität", "Digitale Gesellschaft" und "Gesundes Leben".