Verbundvorhaben EASY COHMO

Ergonomische Assistenzsysteme für kontaktlose Mensch-Maschine-Interaktion#

 

Roboterassistenzsysteme und intelligente Automatisierungslösungen können zukünftig einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung der erwerbstätigen Menschen leisten, indem sie körperlich anstrengende, ergonomisch ungünstige und monotone Arbeiten weitgehend übernehmen. Durch die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter wird auch ein großer gesellschaftlicher Nutzen erwartet, insbesondere im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel. Die Gesellschaft wird mit fortschreitender Alterung der Bevölkerung und zunehmendem Mangel an jüngeren qualifizierten Fachkräften konfrontiert. Heutzutage werden hochspezialisierte und leistungsfähige robotische Systeme entwickelt, die in verschiedenen komplexen Arbeitsumgebungen z. B. in der Produktion, Gesundheit oder Mobilität eingesetzt werden sollen. Durch die steigende Funktionsvielfalt, Spezialisierung und Leistungsfähigkeit dieser Systeme entstehen jedoch neuen Herausforderungen für den Menschen im Umgang mit diesen komplexen Maschinen. Deshalb müssen neue, an Benutzeranforderungen angepasste und in den Arbeitskontext integrierte, Bedienkonzepte für die Mensch-Maschine-Interaktion und Mensch-Maschine-Kooperation erforscht und entwickelt werden.

EASY COHMO möchte durch die Verbesserung der Interaktion und Kooperation mit Robotern, Lösungen für neuartige, einfach bedienbare aber dennoch sichere Assistenzsysteme in Produktion und Gesundheit schaffen.

 

Beteiligte Partner:

  • Carl Zeiss AG
  • Carl Zeiss Microscopy GmbH
  • Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Pilz GmbH
  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Volkswagen AG
  • Zentrum für Bild- und Signalverarbeitung e.V.

Publikationen#

IMAGUS: Styles of Objectivity: Agency, Alignment and Automation in Image-Guided Surgery
(EU gefördert über Marie-Sklodowska-Curie Stipendium)

 

INTERACT: Designresearch zum klinischen Setting
(DFG gefördert über Exzelleninitiative), Ethikvotum EA2/062/12