3Dsensation

Mensch. Maschine. Umwelt. ZUKUNFT

Neues für die Intralogistik: Roboter mit 3D-Sensoren

MaschinenMarkt berichtet über FollowME

Bei der Fertigung hochgradig individualisierter Produkte stellt die Kommissionierung der einzelnen Teile eine komplexe Herausforderung dar. Wenn heute beispielsweise ein Automobil der Luxusklasse vom Band rollt, entspricht es genau den Wünschen eines einzelnen Kunden. Schon das nächste enthält vermutlich einige andere Komponenten - hohe Anforderungen für die Intralogistik. Die manuelle Kommissionierung ist in solchen Fällen nach wie vor die am häufigsten gewählte Lösung.

Auch der stetig wachsende Onlinehandel macht eine optimale Intralogistik zum überlebenswichtigen Faktor für Unternehmen. Schnelligkeit entscheidet ebenso wie Fehlerfreiheit über die Effizienz im Lager. Doch während der reine Lagerbereich meist hoch automatisiert ist, ist eine automatische Zustellung zum Arbeitsplatz oft noch zu teuer oder zu unflexibel.

Technologien für ein neues und effizientes Intralogistiksystem entwickeln – das ist das Ziel des Projekts FollowMe. Dafür haben sich das Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP) der TU Chemnitz und die drei Firmen iFD (Chemnitz), Livingsolids (Magdeburg) sowie Sick (Waldkirch) zusammengetan. Projektstart war im März 2016.

3D-Technologien für die Industrie 4.0 – innteract conference 2016 in Chemnitz

Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz lädt am 23. Und 24. Juni zur innteract conference. Unter der Überschrift 3D SENSATION sollen die zukünftigen Pfade der 3D Interaktion Mensch-Maschine-Umwelt entwickelt werden.

„Hören und lesen Sie auch fast täglich über neue Produktionsprozesse, Veränderungen im Rahmen von Industrie 4.0 und innovative Mensch-Maschine-Interaktionen? 3D-Technologien halten derzeit verstärkt Einzug in die Felder Fertigung, Medizin, Mobilität und viele mehr. Dabei stellt man sich Fragen zu Nutzbarkeit und Akzeptanz für den Menschen, zur Produktivität und Nützlichkeit des Zukunftstreibers 3D. Arbeits- und Lebenswelten scheinen einmal mehr vor fundamentalen Veränderungen zu stehen. Wir finden, dies ist der perfekte Moment, über Veränderungen und Stabilität rund um die 3D-Technologie und Interaktionsformen zu sprechen.“ (www.innteract2016.de)

Themenfelder:

  • Veränderungen und Formen der 3D-Mensch-Maschine-Umwelt-Interaktion
  • Kulturübergreifende Anlernprozesse für 3D-Technologien
  • Demografischer Wandel – Chancen und Risiken durch 3D-Technologien
  • Veränderungen der Mensch-Mensch-Interaktion durch technologische Entwicklung • Wirtschaftlichkeit und Produktivität von 3D-Technologien
  • Gebrauchstauglichkeit, Nützlichkeit und Akzeptanz – Potentiale und Probleme von 3D-Technologien
  • Mit allen Sinnen: Aspekte der physischen und psychischen Belastung durch 3D-Technologien

Weiter Informationen unter:

Neue Technologien der 3D-Informationsaufnahme und -wiedergabe auf der HANNOVER MESSE 2016

25. bis 29. April 2016 | Hannover | Halle 2 | C22

Was haben selbstfahrende Autos und moderne Industrieroboter gemeinsam? Es sind hochentwickelte optische Systeme, die den Maschinen erlauben, ihre Umwelt schnell  zu erkennen und ihre Strukturen zu verstehen. Die dafür nötigen Technologien werden auch durch die Allianz 3Dsensation entwickelt und vom 25. bis zum 29. April auf der HANNOVER MESSE  ausgestellt.

Unfallfreies Fahren beginnt mit der schnellen und genauen Erfassung der Verkehrssituation. Die Anforderungen an die entsprechenden Kamerasysteme im Auto steigen ständig, gleichzeitig soll ihre Bauform möglichst klein sein. Die Allianz 3Dsensation stellt diesbezüglich ein ultraflaches Multiapertur-Kameramodul mit nur 2 mm Bauhöhe vor.  

Zur Ausstattung der neuen BMW 7er Reihe gehört ein besonderes Designelement: Im Dunkeln erhellt ein Lichtteppich den Einstiegsbereich. Möglich wird das durch einen auf der Hannover Messe ausgestellten Mikroprojektor. Das kompakte Modul ermöglicht eine scharfe Projektion auf einer großen Fläche mit extremer Schärfentiefe und flachem Einfallswinkel.

Erfahren Sie mehr über unsere Technologien
und besuchen Sie uns auf dem Messestand!

3D in Bewegung - Verbundvorhaben MuSe3h entwickelt hochdynamische, hochauflösende 3D-Sensoren

15.01.2016

Innerhalb der vom BMBF geförderten Initiative „zwanzig20 – Partnerschaft für Innovationen“ ist die Allianz 3Dsensation  angetreten, Maschinen durch innovative 3D-Technologien die Fähigkeit der visuellen Aufnahme und Interpretation komplexer Szenarien zu verleihen. Im Verbundvorhaben „Grundlegende musterprojektionsbasierte Sensorkonzepte für die hochauflösende, hochdynamische 3D-Erfassung“, kurz MuSe3h, sollen nun neue Sensorkonzepte für die hochauflösende, und gleichzeitig hochdynamische 3D-Erfassung als Basis für spezifische Sensorentwicklungen untersucht werden.

Von den beteiligten Unternehmen werden unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen in das  Verbundvorhaben eingebracht. Durch die Entwicklung und die Kombination von neuartigen Technologien in der Projektion, Bildaufnahme und Datenverarbeitung sollen Geschwindigkeiten von mehr als 100 3D-Bildern/s erreicht werden. Damit lässt sich beispielsweise die Oberfläche von Objekten dreidimensional in Bewegung erfassen und auswerten. Angestrebt werden höchste Auflösungen im Mikrometerbereich.

 

Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion

BMBF startet Forschungsprogramm, um Technik stärker an menschlichen Bedürfnissen auszurichten | Prof. Dr. Wanka: „Wir brauchen leichtere Bedienbarkeit“

Einparkhilfen im Auto, Smartphones mit immer neuen Funktionen, Sensorikarmbänder für die Fitness: Intelligente Technologien begegnen uns im Alltag immer häufiger. Sie unterstützen Menschen aller Generationen und helfen vor allem Älteren, ihr Leben selbstbestimmt und mobil zu gestalten. Im Mittelpunkt des Forschungprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion stehen die Themenfelder "Intelligente Mobilität", "Digitale Gesellschaft" und "Gesundes Leben".